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Bürgerenergie global?

Die deutsche Energiewende und was man daraus lernen koennte

Craig Morris takes part in a discussion on the German Energiewende and presents the book together with co-author Arne Jungjohann.

German

Die globale Energiewende ist bereits im Gange. In vielen Ländern steht dabei der erzielbare Anteil an erneuerbarer Energie als Produkt der Energiewende im Vordergrund. Beispielsweise in den USA und Großbritannien wird von den bestehenden Energieversorgern verlangt, dass sie „saubere Energie“ liefern. Die gesellschaftlichen Prozesse der Wende, und die Fragen wie in Zukunft Energie finanziert, erzeugt und verteilt werden soll finden andernorts eher wenig Beachtung. Reicht es, das Thema Energiewende wenigen großen Versorgern zu überlassen?

Die deutsche Erfahrung zeigt, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien auch die Chance bietet, alte wirtschaftliche Monopole aufzubrechen, Energieversorgung zum Thema einer neuen Arbeitsteilung zwischen Stadt und Land zu machen und die kooperative Zusammenarbeit in Kommunen zu stärken.

Wie viel Platz soll demnach in Zukunft der Bürgerenergie eingeräumt werden und wieviel  Mitsprachrecht soll vor Ort wie ausgeübt werden, wenn beispielsweise neue Kraftwerke und Stromleitungen gebaut werden müssen? Eignet sich die deutsche Energiewendeerfahrung um bestimmte Lehren für die Gestaltung der Energiewende andernorts zu ziehen?

Diese Fragen sind Gegenstand neuer Publikationen und aktueller politischer Diskussionen. Sie bieten Anlass um im Rahmen einer Abendveranstaltung an der Humboldt-Universität gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft Antworten zu finden. Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie ganz herzlich ein.  Es diskutieren:

Die Veranstaltung an der Humboldt – Universität zu Beginn beginnt mit einem kurzen Grußwort und trägt das Format einer moderierten Podiumsdiskussion unter Mitwirkung des Publikums.

DruckIm Anschluss an die Diskussion laden wir Sie mit freundlicher Unterstützung der Heinrich-Böll Stiftung zu einem kleinen Imbiss und einem Glas Wein ein.

Die Teilnahme ist auf 100 Plätze limitiert. Bitte bestätigen Sie Ihre Teilnahme bis zum 20. September 2016 unter Nennung ihres Namens und ihrer Anschrift per Email an reinhold.wilhelm@hu-berlin.de .